Die Flexiblen - Kautschuk und Linoleum

 

Kautschukböden gibt es als Bahnen oder Fliesen mit glatten oder strukturierten Oberflächen (Rillen, Noppen, Hammerschlag-Optik) und in zahlreichen Design-Varianten. Damit lassen sich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten realisieren. Auch die Einarbeitung von Intarsien oder Firmenlogos ist ohne weiteres möglich. Wegen ihrer hohen Strapazierfähigkeit können sie bereits in der Bauphase verlegt werden und sind besonders häufig in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kindergärten, aber auch in Bussen und Bahnen zu finden. Kautschukböden sind außerdem zigarettenglutbeständig und gehören deshalb zu den schwer entflammbaren Belägen. In der Küche sind sie widerstandsfähig gegen Säuren, Laugen und Fette. Aus den gleichen Gründen eignen sie sich in speziellen Qualitäten auch für den Einsatz in Laboren oder der chemischen Industrie.

Linoleum ist ein künstlich hergestellter Belag aus rein natürlichen und bis zu 80 Prozent nachwachsenden Rohstoffen. Leinöl, Korkmehl und Harz bilden bis heute die Grundlage dieses Werkstoffs der gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Linoleum ist rutschhemmend, schwer entflammbar und antistatisch. Wegen seiner besonderen Langlebigkeit eignet es sich für den Einsatz in Wohnung und Büro (außer Nassräumen), auch für Fußbodenheizungen. Wie Kautschuk bietet auch Linoleum unzählige Möglichkeiten der Gestaltung wie auch das Einarbeiten von Intarsien. Es ist außerdem nahezu vollständig verwertbar und damit ausgesprochen umweltfreundlich.

Eine Sonderform bildet Fertiglinoleum, das ähnlich wie Fertigparkett aufgebaut ist und über bereits vorhandene Beläge schwimmend verlegt werden kann.  

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